Beschreibung
Island - eines der spektakulärsten Länder Europas ruft zum Aufbruch für unvergessliche Erlebnisse. Wilde Vulkanlandschaften, gleißende Gletscher, bizarre Hochlandwüsten, kraftvolle Geysire, friedvolle Fjorde, warme Flüsse, heiße Quellen... Wollte man nur alle der bekanntesten Highlights aufzählen, die die Insel im Nordatlantik zu bieten hat, bräuchte man Tage! Auf unserer Wander-Expedition kreuz und quer durch das Hochland erleben wir eines der letzten wahren Abenteuer, denn sie führt uns nicht nur zu den schönsten und überwältigenden Plätzen, sondern auch auf atemberaubenden Wegen. Da es im Herzen des Hochlands kaum Brücken gibt, durchqueren wir oftmals Flüsse an Furten, die Straßen sind nicht asphaltiert, bisweilen befahren wir sogar Sandpisten und Lavagestein. Die grob vorgegebene Route lässt Raum für spontane Exkursionen und kleinere Wanderungen abseits der Pisten. Wir reisen in einer kleinen Gruppe bis maximal 12 Gästen im geländegängigen Kleinbus, schlafen in Zelten und kochen selbst. Daher sind wir relativ unabhängig von der ohnehin nur spärlich vorhandenen Infrastruktur. Wir bleiben, wo die Sonne scheint, ziehen weiter, wenn das nächste Abenteuer ruft. Wir erwandern die reizvollsten Gegenden auf der Suche nach dem ultimativen Naturerlebnis mit Gehzeiten zwischen 2 und 5 Stunden, bei einfachem bis mittlerem Anspruch.
Lassen Sie sich verzaubern vom Bann der Naturgewalten und genießen Sie ein Abenteuer im Land aus Feuer und Eis.
Teilnehmer: min. 8 bis max. 11 Personen
Aktivitäten:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Veranstalter.
Reiseverlauf wählen:
Nach der Ankunft am internationalen Flughafen in Keflavik geht es zunächst in die Hauptstadt Reykjavik. Dort schlagen wir unser Camp auf dem zentrumsnahen Zeltplatz auf. Der Transfer erfolgt eventuell mit dem Flybus, je nach Flugzeit. Falls Du den Flug nicht über uns buchst, sprich bitte vor Flugbuchung Deine Ankunfts- und Abflugzeiten mit uns ab, damit wir schauen können, ob ein Flughafentransfer über uns möglich ist.
Ü: im Zelt in Reykjavik
Morgens begeben wir uns zu Fuß auf einen Stadtrundgang, du wirst das nordische Flair von Reykjavik genießen können und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen. Danach bepacken alle gemeinsam die Fahrzeuge mit Nahrungsmitteln, Ausrüstung und Zelten, und los geht das Abenteuer. Unsere erste Etappe führt uns heute an die Geburtsstätte des ersten europäischen "Parlaments", in die Allmänner-Schlucht nach Thingvellir, wo wir einen kleinen Spaziergang (ca. 60 Minuten) zwischen den Kontinentalplatten Amerikas und Europas unternehmen.
Weiter geht die Fahrt zum berühmten Geysir und zum mächtigen Wasserfall Gullfoss, die beiden vielleicht bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands. Zuverlässig spuckt der Bruder vom Geysir, Stokkur, seine Gischtfontainen je nach Laune bis zu 30 Meter hoch in die Luft. Hier wird Dir zum ersten Mal die vulkanische Natur in ihrer Gewaltigkeit bewusst. Der sagenumwobene Wasserfall Gullfoss hat eine schöne Geschichte von der Liebe einer Frau zur Natur und zu weit zurückreichendem Naturschutz! Kraftvoll stürzt das Wasser tosend in die Tiefe, ein sehr beeindruckendes Schauspiel. Wir übernachten entweder direkt an den Springquellen (bei Besichtigung Reykjaviks am Vormittag) oder fahren weiter ins Hochland hinein in Richtung Hveravellir.
Ü: im Zelt, (F/LP/A)
Wusstest Du, dass es in Europa Wüsten gibt? Hier auf der Kjölur-Piste wird Dir bewusst, wie schön Einsamkeit und Weite sein kann. Unfassbar klar scheinen bei gutem Wetter die schneebedeckten Berge von Kerlingarfjöll und der dahinter liegende Gletscher Höfsjokull. Wenn dann im Juli noch die lilafarbenen Lupinen blühen ist das ein echtes Fest für die Augen! Wir passieren den, je nach Wetter, von azurblau bis schwarz schimmernden Hvitarvatn-See, sehen mächtige Gletscherzungen des Langjökull und Du wirst fasziniert innehalten bei dem Zusammenspiel von Vulkanen, Eis und Geröllwüste. Wenn das Wetter gut ist, bleibst Du mit Deinen Reisegefährten 2 Nächte in Hveravellir, wo Du die Gegend wandernd erkundest. Je nach Wetter fahren wir auch nach Kerlingarfjöll in das faszinierende Hochtemperaturgebiet. Und ein obligatorisches Bad in der heißen Quelle direkt in Hveravellir geht bei jedem Wetter!
Wanderung Kerlingarfjöll ca. 2 km, Gehzeit 1,5 Std., 240 Höhenmeter - davon 120m Aufstieg, 120m Abstieg.
Ü: im Zelt, (F/LP/A)
Bei einer längeren Fahrt gen Norden führt der Weg vorbei an der süßen Torfkirche Víðimyri und dem Museumshof Glaumbaer, welcher einen Besuch lohnt, wenn Du sehen möchtest, unter welchen rauhen Bedingungen die Isländer in früheren Zeiten gelebt haben (Besichtigung jeweils fakultativ). Dann geht es weiter nach Akureyri, gelegen an den malerischen Gestaden der Nordfjorde. Es macht einfach Spaß, in den hübschen Gassen der Nordmetropole einen Kaffee zu trinken und durch die kleinen Lädchen zu schlendern. Von den Hügeln im oberen Teil der Stadt eröffnet sich der Blick in die Weite der Meeresarme und zu den Tafelbergen der Nordfjorde.
Ü: im Zelt, (F/LP/A)
Heute locken uns die vulkanischen Aktivitäten der Region um den Myvatn-See. Wir campieren zwei Nächte direkt am Ufer des Sees. Von dort aus geht es mit unseren Fahrzeugen einmal rund um das Gewässer mit seinen vielen bizarren Naturphänomenen wie den Pseudokratern am Westufer und das Lava-Labyrinth von Dimmuborgir. Also wenn hier keine Trolle wohnen....wo denn dann? Wir werden sicherlich Einigen begegnen! Lohnend ist auch die Wanderung auf den formvollendeten Kraterrand des Tuffbergs Hverfjall und ein Abstecher zu den heißen Grotten.
Wanderung ca. 13 km, Gehzeit 6 Std., 680 Höhenmeter - davon 340 m Aufstieg, 340 m Abstieg.
Ü: im Zelt am Myvatn, (F/LP/A)
Ein ruhigerer Tag gibt Dir die Gelegenheit auch einmal entspannt am See zu sitzen und die reiche Vogelwelt zu beobachten. Wenn Du Lust hast, kannst Du bei gutem Wetter einen Rundflug zum Vatnajökull unternehmen oder eine Runde Reiten gehen (beides fakultativ). Auch Wäsche waschen, eigene Vorräte auffüllen oder einfach mal den Blick in ein Buch werfen ist heute möglich. Und nicht zu vergessen: Myvatn hat ein wirklich besonderes Open Air-Schwimmbad, das sehr zu empfehlen ist!
Ü: im Zelt am Myvatn, (F/LP/A)
Heute wird Dich die quirlige Vulkanwelt aus Solfataren und Fumarolen am Namnarskard-Feld, sowie im Gebiet Krafla bezaubern. Und dann fahren wir hinein in eines der schwärzesten Gebiete Islands! Unser Fahrzeug kämpft sich über die schwarzen Lavafelder mitten hinein in die Hochlandwüste. Wir durchqueren einige Flüsse, da kann es auch mal spannend werden... Und immer vor Augen haben wir den schönsten Vulkan Islands: Herdubreid, übersetzt: die Breitschultrige. Die Hochlandpiste führt uns zu diesem erhabenen Vulkan, der als Wahrzeichen Islands gilt und wir übernachten in einer kleinen grünen Oase unterhalb des Vulkans.
2 kleinere Wanderungen: 45 min., 1,5 Std.
Ü: im Zelt in Herdubreidlindar, (F/LP/A)
Die besondere Entstehung unter den dicken Gletschern der Eiszeiten machen die Herdubreid und ihre umgebende Landschaft zu einer fantastischen Szenerie aus Tuff, Schlacke, Lavaschollen und Basaltwüste, ideal für eine ausgiebige Wanderung. Du betrittst eine selten gesehene Mondlandschaft, die nur noch von der Askja übertroffen werden kann. Daher machst Du Dich mit der Gruppe am Nachmittag noch auf, um dorthin zu gelangen. Es sind zwar nur wenige Kilometer, aber die Piste ist spektakulär und führt teils über Sand, Lavaplatten oder Basalt, einige Male sogar durch Flüsse zum nächsten Camp an der Drachenschlucht (2 Nächte).
Wanderung ca. 2,5 Std., kaum Höhenmeter
Ü: im Zelt an der Drachenschlucht/Askja, (F/LP/A)
Eine Tages- bzw. Halbtageswanderung (je nach Witterung) erschließt Dir eines der landschaftlichen Highlights Europas: die Vulkan-Caldera der Askja. Du wanderst durch schwarze Lavaasche die Hänge zur Caldera hinauf. Bizarre Lavaskulpturen säumen den Weg, die im Nebel aussehen wie Riesen-Trolle! Im frühen Sommer liegt häufig noch Schnee oben am Krater über den wir dann hinunter in die Caldera mit ihrem weiten, blauen Kratersee stapfen. Rot schwarz schimmert es unter Deinen Füßen und es dampft und stinkt entlang der Hänge. Absolut beeindruckend! Hier findest Du Gelegenheit, ein Schwefelbad im *Höllenschlund* des Viti-Sees im ca. 25 Grad warmen Wasser zu genießen. Oder lass Dich vom tiefblauen, legendenumwobenen Kratersee verzaubern.
Tageswanderung ca. 9 km, 3,5 Std, 1000 Höhenmeter - davon 750 m Aufstieg, 250 m Abstieg
Ü: im Zelt an der Drachenschlucht, (F/LP/A)
Nach den vielen Abenteuern in der Askja wartet heute eine längere Fahretappe auf Dich. Zurück über die Lavaplatten und durch die Flüsse geht es auf die Ringstraße und zurück zum Myvatn. Nach einem Einkaufsstopp mit Mittagspause fahren wir in Richtung Osten und kommen am formschönen Wasserfall Godafoss an, wo Du in einem sehr gemütlichen Café die Aussicht genießen kannst. Dann biegt das Fahrzeug wieder ab und hinein ins Hochland nach Süden. Auf der Fahrt über die spektakuläre Sprengisandur-Hochlandpiste durch die "Wüste Europas" entdeckst Du jede Menge tolle Fotomotive.
Dein Übernachtungsort liegt direkt unterhalb des Gletschers Tungnafellsjökull und auch in der Nähe des beeindruckenden Vatnajökull. Womöglich spürst Du hier das raue Hochland sehr nah und direkt.
Kleinere Spaziergänge unterwegs, ca. 1,5 Stunden
Ü: im Zelt in Nyidalur, (F/LP/A)
Abenteuerlich geht es weiter durch das südliche Hochland. Die legendäre Route auf der Straße F26 führt uns durch weite Hochebenen, entlang großer, intensiv blauer Gletscherseen und -flüssen und flankiert von den Gletschern Hofjökull und dem Giganten Vatnajökull. Mit vielen Stopps und ebenso vielen Flussdurchquerungen rumpeln wir über die Schotterpiste. Und plötzlich: Ruhe im Fahrzeug! Wie erholsam wirkt das kleine Stückchen Teerstraße kurz vor dem Kraftwerk... Mit Blick auf den Vulkan Hekla, einem der aktivsten Vulkane der Insel, der die Besiedlung Islands im 18. Jahrhundert beinahe beendet hätte, biegen wir in Richtung Landmannalaugar ab. Gegen Nachmittag erreichen wir unser uriges Camp in Landmannahellir, wo Du den schönen Tag noch mit einer kleinen Wanderung in den Hügeln abrunden kannst.
Ü: im Zelt in Landmannahellir, (F/LP/A)
Wir fahren nach Landmannalaugar und erwandern uns eine idyllische Bilderbuchlandschaft mit bunten Bergen, wilden Bächen, herben Höhen und lieblichen Tälern, was bisweilen wie eine Zuckerbäckerlandschaft wirkt. Eine Möglichkeit ist die Besteigung des Blafells, der einen rundum Blick auf diese - wie soll man sagen - wirklich unfassbare Landschaft ermöglicht (je nach Wetter rutschig und windig). Es gibt auch andere Wanderungen in verschiedenen Längen und mit unterschiedlichen Höhenmetern, je nach Lust und Fitness. Eine unglaubliche und wundersame Form von Natur gegebenem Wellness ist hier das Bad im warmen Fluss.
Wanderung ca. 10 km, Gehzeit 5,5 Std., 650 m Aufstieg, 650 m Abstieg.
Ü: im Zelt in Landmannahellir, (F/LP/A)
Von Landmannalaugar aus verlassen wir das Hochland mit einer Fahrt über eine weitere spektakuläre Straße: die Eldgjá, übersetzt "Feuerschlucht", ist die größte und gewaltigste Vulkanspalte, die es auf der Erde gibt! Klar, dass wir hier auch noch eine kleine Wanderung unternehmen. Angekommen an der Südküste bei Vik wirst Du vielleicht froh sein, wieder einmal liebliches Grün zu sehen, dass plötzlich so lebensfroh nach all der schwarzen und roten Lava wirkt! Am malerischen Vogelfelsen von Dyrhòley bekommst Du mit etwas Glück die niedlichen Papageientaucher vor die Kameralinse. Und manchmal muss man sich der durchaus aggressiven Raubmöven erwehren, die über dem Parkplatz kreisen - auch eine Erfahrung. Beim Anblick dieses zauberhaften Küstenstreifens wirst Du vielleicht an die nordischen Sagen denken und Dich fragen, ob wohl dort vor Dir im Meer 4 versteinerte Trolle stehen...?
Kleine Rundgänge in der Eldgjá Schlucht und am Vogelfelsen, ca. 1,5 Stunden
Ü: im Zelt entweder bei Vik oder in Seljavellir, (F/LP/A)
Die Rückfahrt nach Reykjavik entlang der Südküste ist noch einmal malerisch. Skógafoss und Seljalandsfoss sind trotz der vielen Wasserfälle die Du bereits unterwegs gesehen hast, immer noch beeindruckende Schauspiele. Und innerlich wird es Dich vielleicht berühren, weil Du merkst, dass diese Reise langsam zu Ende geht und Du diese unglaubliche Kraft der Natur in Deinem Herzen mit nach Hause nehmen möchtest. Entlang der schwarzen Gletscherzunge des Myrdalsjökull und durch die weiten Schwemmebenen erreichst Du am Nachmittag müde aber glücklich die Hauptstadt, wo Du mit Deinen Gefährten die eindrückliche und vielfältige Tour noch einmal begießt...
Ü: im Zelt in Reykjavik, (F/LP/A)
Heute endet die Reise, Transfer von Reykjavik nach Keflavik und Rückflug nach Deutschland.
Nach der Ankunft am internationalen Flughafen in Keflavik geht es zunächst in die Hauptstadt Reykjavik. Dort schlagen wir unser Camp auf dem zentrumsnahen Zeltplatz auf. Der Transfer erfolgt eventuell mit dem Flybus, je nach Flugzeit. Falls Du den Flug nicht über uns buchst, sprich bitte vor Flugbuchung Deine Ankunfts- und Abflugzeiten mit uns ab, damit wir schauen können, ob ein Flughafentransfer über uns möglich ist.
Ü: im Zelt in Reykjavik
Morgens begeben wir uns zu Fuß auf einen Stadtrundgang, du wirst das nordische Flair von Reykjavik genießen können und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen. Danach bepacken alle gemeinsam die Fahrzeuge mit Nahrungsmitteln, Ausrüstung und Zelten, und los geht das Abenteuer. Unsere erste Etappe führt uns heute an die Geburtsstätte des ersten europäischen "Parlaments", in die Allmänner-Schlucht nach Thingvellir, wo wir einen kleinen Spaziergang (ca. 60 Minuten) zwischen den Kontinentalplatten Amerikas und Europas unternehmen.
Weiter geht die Fahrt zum berühmten Geysir und zum mächtigen Wasserfall Gullfoss, die beiden vielleicht bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands. Zuverlässig spuckt der Bruder vom Geysir, Stokkur, seine Gischtfontainen je nach Laune bis zu 30 Meter hoch in die Luft. Hier wird Dir zum ersten Mal die vulkanische Natur in ihrer Gewaltigkeit bewusst. Der sagenumwobene Wasserfall Gullfoss hat eine schöne Geschichte von der Liebe einer Frau zur Natur und zu weit zurückreichendem Naturschutz! Kraftvoll stürzt das Wasser tosend in die Tiefe, ein sehr beeindruckendes Schauspiel. Wir übernachten entweder direkt an den Springquellen (bei Besichtigung Reykjaviks am Vormittag) oder fahren weiter ins Hochland hinein in Richtung Hveravellir.
Ü: im Zelt, (F/LP/A)
Wusstest Du, dass es in Europa Wüsten gibt? Hier auf der Kjölur-Piste wird Dir bewusst, wie schön Einsamkeit und Weite sein kann. Unfassbar klar scheinen bei gutem Wetter die schneebedeckten Berge von Kerlingarfjöll und der dahinter liegende Gletscher Höfsjokull. Wenn dann im Juli noch die lilafarbenen Lupinen blühen ist das ein echtes Fest für die Augen! Wir passieren den, je nach Wetter, von azurblau bis schwarz schimmernden Hvitarvatn-See, sehen mächtige Gletscherzungen des Langjökull und Du wirst fasziniert innehalten bei dem Zusammenspiel von Vulkanen, Eis und Geröllwüste. Wenn das Wetter gut ist, bleibst Du mit Deinen Reisegefährten 2 Nächte in Hveravellir, wo Du die Gegend wandernd erkundest. Je nach Wetter fahren wir auch nach Kerlingarfjöll in das faszinierende Hochtemperaturgebiet. Und ein obligatorisches Bad in der heißen Quelle direkt in Hveravellir geht bei jedem Wetter!
Wanderung Kerlingarfjöll ca. 2 km, Gehzeit 1,5 Std., 240 Höhenmeter - davon 120m Aufstieg, 120m Abstieg.
Ü: im Zelt, (F/LP/A)
Bei einer längeren Fahrt gen Norden führt der Weg vorbei an der süßen Torfkirche Víðimyri und dem Museumshof Glaumbaer, welcher einen Besuch lohnt, wenn Du sehen möchtest, unter welchen rauhen Bedingungen die Isländer in früheren Zeiten gelebt haben (Besichtigung jeweils fakultativ). Dann geht es weiter nach Akureyri, gelegen an den malerischen Gestaden der Nordfjorde. Es macht einfach Spaß, in den hübschen Gassen der Nordmetropole einen Kaffee zu trinken und durch die kleinen Lädchen zu schlendern. Von den Hügeln im oberen Teil der Stadt eröffnet sich der Blick in die Weite der Meeresarme und zu den Tafelbergen der Nordfjorde.
Ü: im Zelt, (F/LP/A)
Heute locken uns die vulkanischen Aktivitäten der Region um den Myvatn-See. Wir campieren zwei Nächte direkt am Ufer des Sees. Von dort aus geht es mit unseren Fahrzeugen einmal rund um das Gewässer mit seinen vielen bizarren Naturphänomenen wie den Pseudokratern am Westufer und das Lava-Labyrinth von Dimmuborgir. Also wenn hier keine Trolle wohnen....wo denn dann? Wir werden sicherlich Einigen begegnen! Lohnend ist auch die Wanderung auf den formvollendeten Kraterrand des Tuffbergs Hverfjall und ein Abstecher zu den heißen Grotten.
Wanderung ca. 13 km, Gehzeit 6 Std., 680 Höhenmeter - davon 340 m Aufstieg, 340 m Abstieg.
Ü: im Zelt am Myvatn, (F/LP/A)
Ein ruhigerer Tag gibt Dir die Gelegenheit auch einmal entspannt am See zu sitzen und die reiche Vogelwelt zu beobachten. Wenn Du Lust hast, kannst Du bei gutem Wetter einen Rundflug zum Vatnajökull unternehmen oder eine Runde Reiten gehen (beides fakultativ). Auch Wäsche waschen, eigene Vorräte auffüllen oder einfach mal den Blick in ein Buch werfen ist heute möglich. Und nicht zu vergessen: Myvatn hat ein wirklich besonderes Open Air-Schwimmbad, das sehr zu empfehlen ist!
Ü: im Zelt am Myvatn, (F/LP/A)
Heute wird Dich die quirlige Vulkanwelt aus Solfataren und Fumarolen am Namnarskard-Feld, sowie im Gebiet Krafla bezaubern. Und dann fahren wir hinein in eines der schwärzesten Gebiete Islands! Unser Fahrzeug kämpft sich über die schwarzen Lavafelder mitten hinein in die Hochlandwüste. Wir durchqueren einige Flüsse, da kann es auch mal spannend werden... Und immer vor Augen haben wir den schönsten Vulkan Islands: Herdubreid, übersetzt: die Breitschultrige. Die Hochlandpiste führt uns zu diesem erhabenen Vulkan, der als Wahrzeichen Islands gilt und wir übernachten in einer kleinen grünen Oase unterhalb des Vulkans.
2 kleinere Wanderungen: 45 min., 1,5 Std.
Ü: im Zelt in Herdubreidlindar, (F/LP/A)
Die besondere Entstehung unter den dicken Gletschern der Eiszeiten machen die Herdubreid und ihre umgebende Landschaft zu einer fantastischen Szenerie aus Tuff, Schlacke, Lavaschollen und Basaltwüste, ideal für eine ausgiebige Wanderung. Du betrittst eine selten gesehene Mondlandschaft, die nur noch von der Askja übertroffen werden kann. Daher machst Du Dich mit der Gruppe am Nachmittag noch auf, um dorthin zu gelangen. Es sind zwar nur wenige Kilometer, aber die Piste ist spektakulär und führt teils über Sand, Lavaplatten oder Basalt, einige Male sogar durch Flüsse zum nächsten Camp an der Drachenschlucht (2 Nächte).
Wanderung ca. 2,5 Std., kaum Höhenmeter
Ü: im Zelt an der Drachenschlucht/Askja, (F/LP/A)
Eine Tages- bzw. Halbtageswanderung (je nach Witterung) erschließt Dir eines der landschaftlichen Highlights Europas: die Vulkan-Caldera der Askja. Du wanderst durch schwarze Lavaasche die Hänge zur Caldera hinauf. Bizarre Lavaskulpturen säumen den Weg, die im Nebel aussehen wie Riesen-Trolle! Im frühen Sommer liegt häufig noch Schnee oben am Krater über den wir dann hinunter in die Caldera mit ihrem weiten, blauen Kratersee stapfen. Rot schwarz schimmert es unter Deinen Füßen und es dampft und stinkt entlang der Hänge. Absolut beeindruckend! Hier findest Du Gelegenheit, ein Schwefelbad im *Höllenschlund* des Viti-Sees im ca. 25 Grad warmen Wasser zu genießen. Oder lass Dich vom tiefblauen, legendenumwobenen Kratersee verzaubern.
Tageswanderung ca. 9 km, 3,5 Std, 1000 Höhenmeter - davon 750 m Aufstieg, 250 m Abstieg
Ü: im Zelt an der Drachenschlucht, (F/LP/A)
Nach den vielen Abenteuern in der Askja wartet heute eine längere Fahretappe auf Dich. Zurück über die Lavaplatten und durch die Flüsse geht es auf die Ringstraße und zurück zum Myvatn. Nach einem Einkaufsstopp mit Mittagspause fahren wir in Richtung Osten und kommen am formschönen Wasserfall Godafoss an, wo Du in einem sehr gemütlichen Café die Aussicht genießen kannst. Dann biegt das Fahrzeug wieder ab und hinein ins Hochland nach Süden. Auf der Fahrt über die spektakuläre Sprengisandur-Hochlandpiste durch die "Wüste Europas" entdeckst Du jede Menge tolle Fotomotive.
Dein Übernachtungsort liegt direkt unterhalb des Gletschers Tungnafellsjökull und auch in der Nähe des beeindruckenden Vatnajökull. Womöglich spürst Du hier das raue Hochland sehr nah und direkt.
Kleinere Spaziergänge unterwegs, ca. 1,5 Stunden
Ü: im Zelt in Nyidalur, (F/LP/A)
Abenteuerlich geht es weiter durch das südliche Hochland. Die legendäre Route auf der Straße F26 führt uns durch weite Hochebenen, entlang großer, intensiv blauer Gletscherseen und -flüssen und flankiert von den Gletschern Hofjökull und dem Giganten Vatnajökull. Mit vielen Stopps und ebenso vielen Flussdurchquerungen rumpeln wir über die Schotterpiste. Und plötzlich: Ruhe im Fahrzeug! Wie erholsam wirkt das kleine Stückchen Teerstraße kurz vor dem Kraftwerk... Mit Blick auf den Vulkan Hekla, einem der aktivsten Vulkane der Insel, der die Besiedlung Islands im 18. Jahrhundert beinahe beendet hätte, biegen wir in Richtung Landmannalaugar ab. Gegen Nachmittag erreichen wir unser uriges Camp in Landmannahellir, wo Du den schönen Tag noch mit einer kleinen Wanderung in den Hügeln abrunden kannst.
Ü: im Zelt in Landmannahellir, (F/LP/A)
Wir fahren nach Landmannalaugar und erwandern uns eine idyllische Bilderbuchlandschaft mit bunten Bergen, wilden Bächen, herben Höhen und lieblichen Tälern, was bisweilen wie eine Zuckerbäckerlandschaft wirkt. Eine Möglichkeit ist die Besteigung des Blafells, der einen rundum Blick auf diese - wie soll man sagen - wirklich unfassbare Landschaft ermöglicht (je nach Wetter rutschig und windig). Es gibt auch andere Wanderungen in verschiedenen Längen und mit unterschiedlichen Höhenmetern, je nach Lust und Fitness. Eine unglaubliche und wundersame Form von Natur gegebenem Wellness ist hier das Bad im warmen Fluss.
Wanderung ca. 10 km, Gehzeit 5,5 Std., 650 m Aufstieg, 650 m Abstieg.
Ü: im Zelt in Landmannahellir, (F/LP/A)
Von Landmannalaugar aus verlassen wir das Hochland mit einer Fahrt über eine weitere spektakuläre Straße: die Eldgjá, übersetzt "Feuerschlucht", ist die größte und gewaltigste Vulkanspalte, die es auf der Erde gibt! Klar, dass wir hier auch noch eine kleine Wanderung unternehmen. Angekommen an der Südküste bei Vik wirst Du vielleicht froh sein, wieder einmal liebliches Grün zu sehen, dass plötzlich so lebensfroh nach all der schwarzen und roten Lava wirkt! Am malerischen Vogelfelsen von Dyrhòley bekommst Du mit etwas Glück die niedlichen Papageientaucher vor die Kameralinse. Und manchmal muss man sich der durchaus aggressiven Raubmöven erwehren, die über dem Parkplatz kreisen - auch eine Erfahrung. Beim Anblick dieses zauberhaften Küstenstreifens wirst Du vielleicht an die nordischen Sagen denken und Dich fragen, ob wohl dort vor Dir im Meer 4 versteinerte Trolle stehen...?
Kleine Rundgänge in der Eldgjá Schlucht und am Vogelfelsen, ca. 1,5 Stunden
Ü: im Zelt entweder bei Vik oder in Seljavellir, (F/LP/A)
Die Rückfahrt nach Reykjavik entlang der Südküste ist noch einmal malerisch. Skógafoss und Seljalandsfoss sind trotz der vielen Wasserfälle die Du bereits unterwegs gesehen hast, immer noch beeindruckende Schauspiele. Und innerlich wird es Dich vielleicht berühren, weil Du merkst, dass diese Reise langsam zu Ende geht und Du diese unglaubliche Kraft der Natur in Deinem Herzen mit nach Hause nehmen möchtest. Entlang der schwarzen Gletscherzunge des Myrdalsjökull und durch die weiten Schwemmebenen erreichst Du am Nachmittag müde aber glücklich die Hauptstadt, wo Du mit Deinen Gefährten die eindrückliche und vielfältige Tour noch einmal begießt...
Ü: im Zelt in Reykjavik, (F/LP/A)
Heute endet die Reise, Transfer von Reykjavik nach Keflavik und Rückflug nach Deutschland.
Leistungen
- 14 Übernachtungen wie beschrieben in 2-Personen-Iglu-Doppeldachzelten (teilweise auf Campingplätzen mit einfacher Ausstattung)
- Vollpension ab Tag 2 bis Tag 14 (reichhaltiges Frühstück, mittags Lunchpaket vom Frühstück, abends einfache, warme Hauptmahlzeit)
- Rundreise im geländegängigen Bus (evtl. mit Gepäckanhänger)
- deutschsprachige Reiseleitung
Zusatzleistungen
- Flug nach Keflavik (Island) und zurück. Gerne sind wir Dir bei der Buchung behilflich.
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Einzelzeltzuschlag: 160€
- fakultative Ausflüge
- Trinkgelder
Hinweise
Vorraussetzungen:
- durchschnittliche Grundkondition und etwas Wandererfahrung erforderlich
- unwegsames, unebenes Gelände mit teils Höhenanstiegen bis 300 Höhenmeter
- reine Gehzeiten zwischen 2 und 6 Stunden
Insgesamt legst Du mit Deinen Reisegefährten ca. 2000 km zurück, die einen gelungenen Eindruck von Island vermitteln. Du nutzt Campingplätze mit manchmal guter, manchmal eher wenig Infrastruktur mit einfachen Waschmöglichkeiten und schläfst in 2-Personen-Doppeldachzelten. Ein Gruppenzelt ermöglicht Dir und Deiner kleinen Gruppe das gemeinsame Zubereiten von Frühstück und einfacher warmer Mahlzeiten am Abend. Ein Lunchpaket für den Mittagssnack entnimmst Du Dir aus der Frühstückskiste.
Islands Sommerwetter der letzten Jahre war auch geprägt von Schönwetterphasen (kurzfristig sogar bis 25 Grad) mit gelegentlichen Regenschauern, wobei es nachts durchaus bis zum Gefrierpunkt abkühlen kann. Natürlich lassen sich keine konkreten Aussagen machen, aber letztlich sind Islandreisende stets überrascht über das eher gute Wetter.